Argo Online
Seit es Internet-Flatrates und immer schnellere Leitungen gibt, werden Online-Spiele immer beliebter. Vor kurzem gab es wieder eine Markteinführung: Argo Online heißt das Rollenspiel, bei dem ellenlange Gefechte im Vordergrund stehen. Wer eher auf tiefgründige Zeitvertreibe steht, der sollte davon besser die Finger lassen. Wer jedoch Spaß an schnellen Gemetzeln zwischendurch hat, für den ist Argo Online genau das richtige.
Bei den meisten Spielen wird man zunächst in einem endlos scheinenden Tutorial langsam in den Spielverlauf eingeführt, Vorgeschichten werden erzählt, die Bedienung wird lang und breit analysiert. Nicht so bei Argo Online. Nach der kurzen, einfachen Anmeldung geht es im Tutorial bereits los mit den wildesten Kämpfen. Bis zu drei Waffen kann man gleichzeitig einsetzen. Nicht Denken ist gefragt, sondern der flinke Umgang mit der Maus.
Kritiker bezeichneten den Fantasy-Epos bereits als Prügelspiel – nicht ganz falsch, wenn man bedenkt, dass rund 96 Prozent des Spiels aus Schlachten bestehen.
Aber nun erst einmal zur Handlung des Spiels: die Welt liegt in Trümmern, denn es hat der x-te Weltkrieg getobt. Natürlich konnten sich einige Überlebende retten, welche sich nun bekriegen. Es gibt zwei Parteien, die sich gegenüber stehen: die Noblians sind Technik-Freaks, die Floresslah bilden eher die Öko- und Naturfraktion. Jedoch: egal, ob man Noblian oder Floresslah spielt – es gibt kaum Unterschiede. Beide Völker setzen sich aus verschiedenen Klassen zusammen: Tanks, Nah- und Fernkämpfer und Heiler. Dabei bestimmt die Klasse auch gleichzeitig das Geschlecht des Spielers.
Waffen, die besispielsweise bei einer Explore-Woman der Noblians eingesetzt werden können sind Donnerrohre, schnelle Gewehre und natürlich Schwerter für den Nahkampf. Was schade ist: der Gegner wird grundsätzlich vom Gebrauch einer Waffe umgenietet. Der dreigeteilte Waffenmodus ist zwar vorhanden, aber völlig nutzlos.
