Die Nacht zum Tag gemacht
Gamer, Foto: threepin_flickr
16 Jahre ist es jetzt schon her, dass der erste Teil erschien und Blizzard damit ein komplett neues Spiele – Genre erfand: Hack’n'Slay, also ein Rollenspiel, bei dem Kämpfe im Vordergrund stehen. Vier Jahre später erschien der legendäre zweite Teil der Serie und nun, im Jahre 2011, durften ausgewählte Spieler von Battle.net mit mindestens einem freigeschalteten Spiel des Unternehmens an der Beta – Testphase des dritten Teils teilnehmen.
Diablo 3 macht echt abhängig: Die Optik ist erheblich farbenfroher als beim Vorgänger, die Level und Höhlen detailverliebt gestaltet. In einem Rutsch bin ich durch Neu – Tristram und die Gemächer des Skelett – Königs geflutscht. Besonders hervorzuheben ist wieder die erstklassige Untermaltung mit schauriger Musik - das haben die Entwickler von Blizzard wirklich raus.
Wirklich Neues findet sich im dritten Teil aber nicht. Eher werden die alten Inhalte in aktueller Grafik präsentiert. Und einiges wurde sogar gänzlich heraus gestrichen, um es dem Spieler von heutzutage leichter zu machen. Etwa das tolle Talentsystem von Diablo 2, bei dem man sich ausgiebig mit den Charakteren beschäftigen musste, um deren Attribute und Talente zu verbessern. Das funktioniert nun völlig automatisch.
Rund 90 Minuten braucht man, dann ist sie auch schon durch, die Beta – Version. Der Schwierigkeitsgrad ist extrem niedrig gesetzt und viele Features der Vollversion fehlen auch noch. Dennoch musste ich natürlich sofort mit allen Charakteren die Beta durchzocken: Zauberer, Dämonenjägerin, Mönch, Barbar und Hexendoktor. Über das ganze Zocken habe ich doch völlig den morgigen Umzug vergessen. Also: Gute Nacht!
