Die Wirtschaftssimulation “Der Planer 4″
Spedition © LVDESIGN - Fotolia.com
Lara Croft, Grodon Freeman und Ezio Auditore waren gestern, die wahren Helden von heute heißen Spediteure! Zmindest in der Computerwelt nahm man sich dem Alltag eines solchen Logistikprofis an. In der Wirtschaftssimulation “Planer 4″ wird es einem jeden ermöglicht, wie auch bereits bei seinen Vorgängern, einmal in die Arbeit eines planungsgeübten Speditionsbesitzers einzutauchen, die hier detailgetreu simuliert wird.
So findet sich der Spieler zu Beginn des “neuen Lebens” zunächst einmal in einem kargen, dunklen Büro in einer von mehr als zwanzig deutschen Städten wieder. Mit je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger Kapital ausgestattet soll so die erste Amtshandlung erst einmal der Gang zum Fahrzeughändler sein. Die verschiedenen Aufträge, die dann im Verlauf des Spiels angenommen werden können, richten sich jeweils nach Laderazm und Sonderausstattung der Lastwagen. Während man sich diese anfangs als noch unbekanntes Unternehmen selbst suchen mussen, fliegen weitere Aufträge nach ersten erfolgreichen Lieferungen dann schon von selbst ein.
Für die virtuellen Brummi-Fahrer der Planer-Spedition heißt es also immer wieder: “Ok, das ist Leverkusen gewesen – und jetzt weiter ins Rhein-Main-Gebiet”. Der Spieler überwacht die effzient geplanten Wege seiner LkWs dabei meist von der Büroansicht aus, kann seine Fahrer aber auch über das Navi-System orten und verfolgen.
Das meiste jedoch wird bei “Der Planer 4″ am realen sowie am virtuellen PC des Arbeitszimmers erledigt. Die Bedienung des virtuellen Desktops weist jedoch einige Mängel auf. So lässt der Browser des Spiels beispielsweise keine Möglichkeit, die Fenstergröße zu verändern, was lange in unübersichtlichen Ausschnitten Suchen lässt. Auch können nicht mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet werden. Besonders im weiteren verlauf, bei wachsendem Fuhrpark, kann der hochmoderne Logistiker schon schnell einmal nostalgisch wirken, wenn die nötigen Eckdaten der Planungen in Streckenlänge und Mautkosten, auf einem Zettel festgehalten werden müssen. Das macht das Planen und den Spielvorgang unnötig umständlich.
