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Getestet: Max Payne 3

© kebox - Fotolia.com

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Es gibt eine dritten Teil des Third-Person-Shooters “Max Payne”. Der neue Teil, der im März erscheinen soll, ist realistischer als die Vorgänger, es fehlt ihm aber an Poesie in der Film-Noir-Atmosphäre. Max Payne ist ein Polizist in New York. In dem ersten Teil der Spiele-Reihe trifft er eines Nachts auf eine Gruppe Gangster, hört bald darauf seine Frau schreien, kann sich aber nicht schnell genug den Weg zu ihr frei kämpfen, um sie zu retten. Als er das Schlafzimmer erreicht, ist sie schon tot. Danach irrt Payne, von Schmerzmitteln aufrecht gehalten, durch die New Yorker Nachtwelt, voller Drogen und Korruption. Im zweiten Teil trifft er auf die Killerin Mona Sax, die ihn zuerst umbringen soll, sich dann aber für ihn opfert. Max Payne lebt also im ständigen Schmerz und Trauer um seine tote Frau und die gesamte Atmosphäre erinnert stark an den Film Noir der 1940er Jahre. Teilweise gab es in den Vorgängern auch handgemalte Zwischensequenzen, wie in Will Eisners “Spirit”-Comics. Auch die Stimme des Erzählers spiegelte die ständige Paranoia das Helden wieder und verstärkte die Film-Noir-Stimmung. Die Figuren spiegeln weitere Genre-Elemente, es gibt die Femme Fatale und den superreichen und skrupellosen Bösewicht. So spielt das Game elegant und selbstironisch mit vielen kulturellen Versatzstücken. Rockstar Games hat jetzt erste Szenen von Max Payne 3 präsentiert, aber die Storyline noch nicht ganz verraten. Bekannt ist, dass Payne gealtert ist und aus New York fliehen muss. Es geht nach Brasilien, um für einen privaten Sicherheitsdienst zu arbeiten. Außerdem rasiert er sich eine Glatze und kann seine Alkohol- und Tablettensucht entkommen. In Brasilien muss er eine entführte Frau suchen und kommt trifft bald auf mehrere bewaffnete Gegner, sowohl in den Favelas, als auch in den reichen Vierteln. Das Game scheint sich also eher an einer City of God-Ästhetik zu orientieren. Deutlich verbessert wurde das Gameplay, beispielsweise ist es nun möglich im Bullet-Time-Modus einzelnen Kugeln in Zeitlupe auszuweichen. Auch die Interaktion mit der Umwelt wurde verbessert. Das Spielerlebnis ist also schon überzeugend, allerdings fehlt die ewige poetische Schwermut durch das Trauma, welches der Held erleiden musste.

 


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