Im Test: Limbo

Limbo Cover
Das düstere PC-Spiel „Limbo“ erhält eine Top-Bewertung durch einen renommierten Spieletester.
Die Story des Spiels ist dem Spieler nicht auf den ersten Blick ersichtlich, ein spannungsaufbauender Fakt. Ein kleiner Junge kommt in einer pechschwarzen Landschaft zu sich und beginnt zu laufen. Er hat keine Waffen, er spricht nicht, er läuft nur. Feinde gibt es viele um ihn herum, doch ihm bleibt nichts anderes übrig, als denen irgendwie aus dem Weg zu gehen – ihnen zu entkommen.
Das Spiel per se erklärt nicht warum der Junge rennt und wohin er muss, erst ein Blick in die Produktbeschreibung der Entwicklung verrät die Hintergründe der Story. Der junge befindet sich im Limbus, dem äußeren Rand der Hölle, auch Vorhölle genannt. Er sucht nach seiner Schwester, sie ist dorthin verschwunden.
Die Bewertungen der Grafik des Spiels fallen durchweg positiv aus, so schreibt die Onlineplattform für Gamer „pcgames.de“ : Wenn Spiele Kunst sein können, dann ist Limbo der Beweis dafür. Grau und farblos präsentiert sich die Welt, und doch strahlt sie eine beklemmende Atmosphäre aus. Auch das Sounddesign des Spiels ist erstklassig.
Die düstere Welt von Limbo besteht aus einem Guß, eine Unterteilung in Levels gibt es nicht – da hilft es der Spielerfahrung ungemein, dass die Grafik weder sichtbaren Kanten noch störende Übergänge kennt. Unterstützt durch geschickt eingesetzte Unschärfe- und Rauschfilter entfalten die Bilder so eine traumartige Sogwirkung.Kein Wunder, dass Limbo vor einem Jahr, als es zunächst auf Xbox 360 erschien, zahlreiche Preise abräumte – darunter auch mehrere Grafik-Awards.
Das Spiel ist aufgrund der teilweise sehr brutalen Szenen, meist beim Tod des Jungen, erst ab 16 Jahren freigegeben.
Das Game ist ein gelungener Mix aus Jump and Run und Rätselspiel und absolut zu empfehlen.
