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Im Test: The lost Chronicles of Zerzura

Das neue Spiel ”The Lost Chronicles of Zerzura” bietet ab Februar 2012 ein neues Abenteuer für Spielfans an.  

Wir haben für unsere Leser getestet, ob das Spiel unterhaltsam und spannend genug ist.

Das Spiel wird Sie von Barcelona bis ins Niltal führen. Der Überlieferung nach ist Zerzura eine legendäre Oase, die einst  im Niltal zwischen Ägypten und Libyen lag. Angeblich wurde die weiße Stadt von einer Karawane nach einem Sandsturm entdeckt. Schon bald regten die hellen Häuserfassaden der Stadt die Phantasie sehnsüchtiger Abenteurer an. Die Sage erzählt, dass Zerzura Unmengen von Wasser beherbergt, welches eine heilende Wirkung besitzt. 

Das Spiel wartet mit über 50 Charakteren auf. Spielbar ist aber nur eine der Figuren – Feodor. Gemeinsam mit seinem Bruder Ramon arbeitet er im Jahre 1514 in der heimischen Erfinderwerkstatt an einer Flugmaschine. Ramon ist allerdings vom Zenzura-Mythos dermaßen fasziniert, dass er sich der praktischen Arbeit kaum widmen kann. Lieber brütet er über Artefakten aus Nordafrika. Er ist in seine Studien dermaßen versunken, dass er die lauernde Gefahr nicht merkt, welche in Form eines Inquisitionsschiffes im Hafen von Barcelona angelegt hat. Im späten Mittelalter waren die Glaubensverfechter der katholischen Kirche formidable und tödliche Widersacher, die mit Häresie-Urteilen dem fortschrittlichen Denken ihrer Zeit Einhalt zu gebieten suchten. Auch Ramon soll ihnen bald zum Opfer fallen. Er wird als vermeintlichen Ketzer gebrandmarkt, gefangen genommen und nach Südspanien verschleppt. Fortan ist es die Aufgabe von Feodor, seinen Bruder Ramon aus den Klauen seiner Häscher zu befreien. 

Auch wenn der naturwissenschaftlich begabte Tüftler Feodor eigentlich kein wagemutiger Draufgänger ist, schafft er es doch, für seinen Bruder über den eigenen Schatten zu springen. Er stellt sich seinen Ängsten und erlebt im Verlauf des zirka 15 Stunden langen Spiels eine spürbare Wandlung. 

Die Macher haben eine grandios realistische Optik erreicht. Die Fans dürfen sich über 50 unterschiedliche Szenen freuen. Die Charaktere besitzen im Vergleich zu älteren Spielen deutlich mehr Polygone; außerdem fügen sie sich noch geschmeidiger in die opulenten Hintergründe ein. Unterschiedliche Enden hat man zwar nicht vorgesehen, dafür kann man jedoch innerhalb der Rätselketten ab und zu andere Wege beschreiten. Zudem sorgen einige Details für noch mehr Abwechslung beim Spielen. Man muss beispielsweise die schon erwähnte Flugmaschine bauen oder gegen einen Trickbetrüger mit gezinkten Würfeln antreten. 

 

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